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Berg. (...)
Das Publikum tobte, die Halle wackelte gestern morgen in der Schule
am Zoopark. Das Mit-Mach-Musik-Festival „Kinder dieser Stadt“
entpuppte sich als echter Knüller, und wer keinen Spaß
hatte, war eigentlich selbst schuld. Clown Fidolo und Käpt'n
Zoff zogen alle Register – und da zog die „Kinderkarawane“
durch die Wüste mit den geistig behinderten Kindern von der
Gastgeberschule; da flossen die Flüsse als große, blaue
Tücher zwischen den Kindern der Körperbehindertenschule
hin und her; da waren die Nationen in der Kita „Kinderland“
fast genauso bunt verteilt, wie die Farben im „Regenbogenlied“.
Die „Kinder dieser Stadt“ hatten
sich zusammengefunden, um Groß und Klein zu zeigen, dass alle
„Bühnenreifes“ bringen können – egal
ob behindertes oder nicht-behindertes, deutsches oder ausländisches
Kind – und das taten sie eindrucksvoll. „Wir gehören
zusammen, wir haben die gleichen Rechte“, auch das wollte
die Kulturdirektion mit dem Festival „rüberbringen“.
Und am Schluss gab es wohl keinen Zweifel daran, dass es zwar nicht
egal ist, ob die kleinen Jäger und Tiere im „Kinderwaldlied“
aus der Kita „Buchenberg“ kommen oder ob es die Kita
„Riethspatzen“ war, die mit munterem „Hallo, Hallo“
alle tanzend begrüßte (denn sie sind ja alle stolz auf
ihre Darbietungen).
Dass es aber wohl egal ist, in welchem Land
sie aufgewachsen sind, ob sie sich gut oder weniger gut bewegen
können, um Spaß zu haben und Spaß zu machen. Vor
allem, wenn solche Profis wie Käpt'n Zoff und Clown Fidolo
loslegen, bei denen alle einfach Kinder sind.
Anette Elsner
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